Eine Klausel in Barack Obamas "Trans-Pacific Partnership" (TTP), würde ein noch grösseres Monopol für die Pharmaindustrie etablieren. Der Deal ermöglicht es Big Pharma, Krebspatienten den Zugang zu bezahlbaren Medikamenten zu sperren. Dieser Teil des amerikanischen Vorschlags, erstreckt sich auf de facto Monopole auf biologische Medikamente für bis zu acht Jahre.

Ein Krebspatientin mit dem Namen Zahara Heckscher, wurde vor kurzem in einem Westin Hotel in Atlanta, Georgia festgenommen, wo ein Treffen zum Thema der "Trans-Pacific Partnership" stattfand. Dort waren Politiker aus Dutzenden von Ländern. Zahara wäre dort nicht willkommen, sagte man ihr.

Sie führte ihren Protest auf dem Flur vor dem Treffen fort, mit einem T-Shirt mit der Aufschrift "Ich habe Krebs. Ich kann nicht Jahre warten." Sie protestierte gegen das "Todesurteil" in dem umstrittenen TPP Handelsabkommen. Diese Vereinbarung über den Verkauf beendet nicht nur Souveränität der Amerikaner, sie zerstört auch die Demokratie und übergibt Konzernen die Kontrolle, sie blockiert auch zahlreiche Krebspatienten vom Erhalt bezahlbarer Krebs-Medikamente.
 
Der Deal gibt den grössten Pharmaunternehmen die strikte Kontrolle über den Arzneimittelmarkt. Erschwinglichen Generika werden blockiert und wichtige Therapien werden auf dem medizinischen Markt konkurrieren. Dieses Abkommen von Obama, bedeutet den Verkauf der nationalen Souveränität und erschüttert die Demokratie.

Obamas TPP Deal ist buchstäblich ein Krieg gegen Krebs-Patienten. Diejenigen die das anprangern, werden verhaftet. Dieses Video zeigt, wie Heckscher behandelt wurde, als sie zum TPP Treffen nach Atlanta kam. Sie wurde in Handschellen abgeführt, weil sie sich weigerte den Bereich ausserhalb der Sitzung zu verlassen

Nach der Festnahme erklärt Heckscher ihre Position: "Einige dieser Medikamente kosten bis zu zehntausende, ja hunderttausende Dollar pro Jahr. Wenn Sie heute Brustkrebs haben, können sie nicht 8, 7 oder 6 Jahre warten bis eine Behandlung zur Verfügung steht oder sie erschwinglich wird."

"Wenn Sie Krebs haben, kann sogar eine einjährige Verzögerung bei erschwinglicher Medizin ein Todesurteil sein. Deshalb haben wir dies in den Bestimmungen des TPP "Todesurteil- Klausel" genannt. Tausende  Frauen wie ich, werden sterben müssen", sagte sie.

Heckscher bekommt die Medikamente Trastuzumab (Hercepin), Pertuzumab (Perjeta) und Denosumab (Xgeva), während sie sich einer Chemotherapie unterzieht. Im Rahmen des neuen TPP Deals, kann der Zugang zu diesen Behandlungen blockiert werden.

Quelle: http://www.schweizmagazin.ch/nachrichten/ausland/24810-TTP-Abkommen-Todesurteil-Krebspatienten.html

Agenda zum runterladen

 November-Dezember 2017

 

Zum Seitenanfang