Endlich heißt „hanseatisch“ wieder weitsichtig, vernünftig, klug:

51,6 % der an die Urne getretenen Hamburger sagen „NEIN“ zu kommerziellen Großereignissen und die kleine Schwester im Süden kommentiert sachgerecht:

 

"Ein kluges Nein"

Die "Landeszeitung" aus Lüneburg fragt: "Passen milliardenteure Großveranstaltungen und Demokratien noch zusammen? Die Antwort: nein." Die Zeitung sieht die Sportfunktionäre in der Verantwortung: "Von Korruptionsvorwürfen rund um die Vergaben der Großevents einmal abgesehen, sorgen die Dreistigkeit und Selbstherrlichkeit der Sportfunktionäre für Olympia-Verdruss. Die Forderung nach Steuerbefreiungen, mit der sich die Verbände wie selbstverständlich über das Gesetz des jeweiligen Landes erheben, und das Abwälzen der Kostenübernahme auf die veranstaltende Stadt sind da nur zwei Stichworte. So etwas lassen sich die Menschen, die in diesen unruhigen Zeiten andere Themen bewegen, nicht mehr gefallen."

Danke Hanse, auch wenn die Lübecker noch nicht ganz so weit sind, kann ja noch werden ….

 

Dasselbe geht auch die Schweiz an. Die Veranstalter von Grossanlässen sollen für sämtliche Kosten und Risiken geradestehen.

Es geht nicht an, dass Steuerzahler für ein übermässiges Polizeiaufgebot -, Strassensperren aus Sicherheitsgründen -, Verkehrschaos - und Sachbeschädigungen geradestehen müssen.

Agenda zum runterladen

 November-Dezember 2017

 

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